Glossar

KI-gestützte Prozessoptimierung: Methodik und Nutzen

KI-gestützte Prozessoptimierung kombiniert klassisches BPM (Ist erfassen, analysieren, Soll definieren) mit generativer KI für Analyse, Maßnahmenableitung und Modellierung. Entscheidend: KI liefert Entwürfe; Menschen behalten Freigabe und Verantwortung.

Typischer Ablauf in vier Phasen

1) Prozess aufnehmen (Dialog, Dokumente, Workshops). 2) Ist-Prozess modellieren und Kennzahlen/Schwachstellen identifizieren – ergänzt durch Process Mining, wo Event-Daten vorliegen. 3) Maßnahmen ableiten (Eliminierung, Automatisierung, Parallelisierung) mit Aufwand/Nutzen. 4) Soll-Prozess modellieren, simulieren und schrittweise einführen.

Stand 2026: von Assistenz zu Orchestrierung

Die BearingPoint BPM Pulse Studie 2026 zeigt: Prozessmanagement ist für 83 % der Unternehmen geschäftskritisch; 42 % nutzen generative KI, 16 % setzen bereits KI-Agenten ein, die Entscheidungen vorbereiten oder Prozesse steuern. Der Engpass liegt weniger bei der Technologie als bei Datenqualität, klaren Zielen und skalierbarer Governance.

Praxis: CT Flow

CT Flow führt Sie vom Process Agent (Erhebung) über BPMN-Visualisierung und Ist/Soll-Vergleich bis zur Prozesssimulation und Maßnahmenliste – in einer durchgängigen Anwendung.

FAQ

Ersetzt KI den Prozessberater?
Nein. KI beschleunigt Erhebung, Analyse und Entwurf. Strategie, Change Management und Freigaben bleiben menschliche Kernaufgaben.
Welche Daten brauche ich?
Mindestens eine verständliche Prozessbeschreibung. Ideal ergänzt durch Durchlaufzeiten, Medienbrüche und – wo möglich – Event-Logs für Mining.

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Stand: 2026-06-29